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Risiken einer Busen Operation.

Risiken bei einer Brustvergrößerung.

Ein häufiges Risiko, neben den üblichen OP-Risiken, ist das Auftreten einer Kapselfibrose.

Bei jedem Fremdkörper bildet der Körper von sich aus eine Kapsel aus Narbengewebe. Diese Kapsel kann in einigen wenigen Fällen zu einer Verhärtung der Brust und im Extremfall zu einer Verformung und zu dauerhaften Schmerzen der Patientin führen.

Das Problem der Kapselfibrose soll mit modernen Implantaten seltener auftreten, wird aber immer noch in bis zu 15% der Fälle beobachtet. Augenblicklich wird angenommen, dass die Kapselbildung durch Bakterienbesiedelung begünstigt wird. Durch Antibiotika lässt sich das Risiko der Kapselfibrose daher möglicherweise reduzieren. Je besser und professioneller der Eingriff durchgeführt wird, desto unwahrscheinlicher ist das Auftreten einer späteren Kapselfibrose, da auch Gewebsschädigungen und Nachblutungen das Risiko erhöhen.

Ein erheblich größeres Risiko besteht außerdem bei einem dünnen Hautmantel. Hier ist das Implantat dann auch früher sicht- und tastbar. Außerdem natürlich vergrößert sich das Risiko bei großen Implantaten.

Nicht optimal durchgeführte Operationen können eine Reihe von ungewünschten Nebenwirkungen haben. So können sie asymmetrische Brüste hervorrufen, in manchen Fällen verrutschen auch die Implantate, so dass aus rein ästhetischen Gründen nachoperiert werden muss.

Brustverkleinerung Nutzen-Risiko Abwägung.

Bei der Brustverkleinerung handelt es sich um einen operativen Eingriff, der sorgfältig geplant werden muss, um zu einer Verbesserung der Lebensqualität der Patientin zu führen. Je größer das Gewicht ist, das bei der Operation entfernt wird, desto größer ist der gesundheitliche Nutzen der Patientin.

Zielgrößen B-Cup oder C-Cup können in der Regel unabhängig von der Ausgangsgröße erreicht werden. Die Patientinnen sind in der Regel sehr dankbar, da sie eine deutliche Erleichterung ihrer Beschwerden erfahren. Die häufigste Komplikation besteht in Wundheilungsstörungen, v.a. bei sehr großen Brüsten und bei Patientinnen mit entsprechenden Risiko- faktoren (z.B. Diabetes). Sie treten meist im zentralen Bereich der Brustumschlagfalte auf und lassen sich häufig ohne Operation zur Abheilung bringen.

Die Patientinnen müssen sich zudem über den möglichen, aber sehr seltenen, Verlust der Brustwarze, verursacht durch die oben beschriebene Stielung, im Klaren sein. Hierdurch sind auch Gefühlsstörungen der Brustwarze und eine Einschränkung der Stillfähigkeit bedingt. Die Narben sind nach der Operation sichtbar und werden gelegentlich durch den Zug der Brust auch breiter.

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