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OP Verlauf Busenvergrößerung, Busenverkleinerung

Brustvergrößerung

Bei der meistens in Vollnarkose stattfindenden Operation wird von einem Spezialisten (Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Chirurgie und Gynäkologie) ein Hautschnitt durchgeführt, das Brustgewebe angehoben und eine Implantattasche geformt, in die das Brustimplantat eingelegt werden kann.

Später wird das Implantat teilweise unter den Brustmuskel geschoben (submuskuläre Implantation, v.a. bei sehr dünnen Frauen mit wenig Fett-/Drüsengewebe) oder unter der Brustdrüse oberhalb des Brustmuskels platziert (subglanduläre Implantation), wobei das Brustgewebe selbst im Allgemeinen weitgehend unberührt bleibt. Der dafür nötige Hautschnitt, von dem nach der Operation nach Möglichkeit ziemlich wenig zu sehen sein sollte, kann in der neu gebildeten Unterbrustfalte (inframammärer Zugang), um oder durch den Warzenhof (transareolärer Zugang), in der Achselhöhle (transaxillärer Zugang) oder bei Verwendung von Kochsalzlösung auch im Bauchnabel durchgeführt werden.

Die Hülle der Brustprothesen besteht heute in beinahe allen Fällen aus weichem Silikon; Hüllen aus Polyurethan kommen nur noch sehr selten zum Einsatz. Bei der Hüllenstruktur wird zwischen glatten und texturierten Ausführungen differenziert. Die texturierte Ausführung verwächst mit der Umgebung und reduziert durch eine ungeordnete Ausrichtung der kollagenen Faserbündel in der Implantatkapsel die Wahrscheinlichkeit einer sogenannten Kapselfibrose. Außerdem ist hier die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Implantat dreht geringer.

Für die Hülle gibt es zwei Möglichkeiten der Form. Sie ist entweder symmetrisch rund/linsenförmig oder „anatomisch“: eine asymmetrische Form, die die natürliche Form der weiblichen Brust besser nachbildet. Die Vorteile der asymetrischen Form werden diskutiert; da sie sich später nicht verdrehen darf, wird sie ausschließlich mit texturierter Oberfläche hergestellt.

Die Hüllen werden mit Kochsalzlösung oder mit Silikon aufgefüllt. Das zeitweise groß propagierte Sojaöl wurde wegen unzureichender chemischer Beständigkeit (es wurde „ranzig“) bereits nach kürzester Zeit wieder vom Markt genommen. Die verwendete Silikonfüllung stand einige Zeit im Verdacht, im Falle des (in früheren Jahrzehnten häufigen) Austretens aus einer defekten Hülle Autoimmunkrankheiten oder Krebs zu verursachen.

Dieser schwere Verdacht konnte jedoch in umfangreichen, weltweiten Untersuchungen nicht erhärtet werden. Derzeitige Silikonimplantate werden außerdem mit einer stabileren Hülle produziert, die die Gefahr eines Defekts stark verringert; außerdem ist bei den neuesten Silikonimplantaten die Füllung in der Regel chemisch vernetzt, so dass sie selbst im unwahrscheinlichen Fall eines Hüllenrisses ihre Form weitgehend beibehält und nicht ins umgebende Gewebe austritt. Implantate die mit Silikongel gefüllt sind, bieten das natürlichste Tastgefühl und behalten eine stabile Form. Eine Füllung mit Kochsalzlösung ermöglicht eine besondere Vorgehensweise.

Brustverkleinerung

Die Operation wird in Narkose durchgeführt.
Es existieren zahlreiche unterschiedliche Techniken um diese Operation durchzuführen, die Ergebnisse ähneln sich jedoch sehr stark. Ein enormer Unterschied ist die Form der Schnitt- führung und die Sicherstellung der Brustwarzendurchblutung. Die Schnittführung verläuft immer um den Warzenvorhof. Von hier dann weiter zur Brustumschlagfalte.

Bei großen Brüsten wird häufig zusätzlich noch quer in der Umschlagfalte geschnitten um mehr Gewebe entfernen zu können und die neue Brust besser formen zu können. Entfernt werden das Drüsengewebe und Fettgewebe aus dem unteren Brustbereich sowie die überschüssige Haut aus dem unteren Brustbereich. Bei allen denkbaren Schnittführungen muss die Brustwarze und der Vorhof an eine neue Stelle verlegt werden. Hierzu benötigt sie einen Steg über den Sie die Blutversorgung erhält. Diese Versorgung kann über bestimmte Teile des Drüsengewebes erfolgen oder über Teile der Haut.

Bei extrem großen Brüsten wäre dieser Steg lang um eine ausreichende Durchblutung sicher zu stellen, in diesen Fällen muss eine freie Verpflanzung der Brustwarze durchgeführt werden.




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